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So funktioniert die GPS Ortung

Präzise Ortungen dank genauer GPS Technik

Weiterlesen GPS wird heutzutage sehr oft bei der Handyortung eingesetzt. Im Folgetext wird erläutert, wie sie funktioniert und was dabei zu beachten ist.

1. Was GPS eigentlich ist

Bevor wir zu den Einzelheiten kommen, ist es vorteilhaft, wenn der Begriff genauer erläutert wird.

Begriffserklärung

GPS ist die Abkürzung für „Global Positioning System“

Die Geschichte des GPS

In den 70er Jahren wurde die GPS Technik vom US-amerikanischen Verteidigungsministerium entwickelt um die Navigation auf der Erde zu vereinfachen. Als die Technik etwas ausgereifter war, wurden in den 80er Jahren allmählich alle Navigationssysteme durch GPS Navigationssysteme ersetzt. In den 90er Jahren wurde weiter an der Technik gearbeitet, bis GPS dann ab 2000 auch für zivile Zwecke eingesetzt wurde (Navigation, Handyortung usw.). Um eine metergenaue Navigation zu gewährleisten, wurden immer mehr Satelliten ins All lanciert.

So funktioniert die GPS Ortung

Bei der Ortung kommuniziert ein Referenzgerät (Navigationssystem, Handy oder Smartphone u. A.) mit einem oder mehreren Satelliten. Besteht die Verbindung zu mehr als einem Satelliten, erhöht sich die Genauigkeit. Diese variiert zwischen einem und 10 Metern. Dank der Vielzahl an Satelliten genießt man allerdings eine Präzision von maximal 5 Metern Abweichung von der eigentlichen Position.

2. Die GPS Technologie bei der Handyortung

handyortung-per-gpsMittlerweile kann man die GPS Technologie in Kombination mit seinem Handy benutzen. Dies ist praktisch, wenn das Handy geortet werden soll oder damit navigiert wird. Dazu muss das Handy über einen GPS Adapter verfügen, welche bei neuen Smartphonemodellen bereits integriert sind. Ältere Handys können eventuell mit einem externen GPS Adapter nachgerüstet werden. Darüber hinaus muss der GPS Adapter eingeschaltet und über eine App bedient werden.

 

Die Voraussetzungen

3. Wann das Handy per GPS nicht geortet werden kann

Die Ortung funktioniert nicht, wenn das Handy aus ist, der Dienst für die GPS Ortung ausgeschaltet wurde oder kein GPS Adapter vorhanden ist. Außerdem beeinträchtigen Bäume, Tunnels, der Aufenthalt in geschlossenen Räumen, Schluchten oder verdeckte Gebiete die Genauigkeit oder die Funktion. Unter freiem Himmel bekommt man die besten Ergebnisse.

4. Wer die GPS Handyortung benutzt

Die GPS Handyortung ist vielseitig und wird gerne von verschiedenen Nutzern genutzt.

Polizei

Früher war es nur der Polizei gestattet ein Handy zu orten. Diese nutzt die Handyortung um vermisste oder sich in Gefahr befindende Personen zu orten. Ebenfalls kommt die Handyortung bei Diebstahl oder bei gesuchten Verbrechern zum Einsatz.

Notdienste

Notdienste greifen ebenfalls auf die Handyortung zurück um Menschen auffinden zu können, die vermisst werden oder etwa verunglückt sind. Die Erfolgsrate ist dabei ziemlich groß. Der bekannteste Notdienst mit Handyortung ist die Björn Steiger Stiftung (http://www.steiger-stiftung.de/)

Privatpersonen

Als Privatperson darf man sein eigenes Handy legal orten. Dies hat den Vorteil, dass man es bei Verlust oder Diebstahl wiederfinden kann. Durch entsprechende Apps und Internetanbieter kann man sein Handy für die Handyortung anmelden und von der genauen GPS Technologie profitieren.

Wissenswertes

Wenn man als Privatperson die Handyortung benutzt, werden die Positionsdaten anonymisiert an den jeweiligen Dienst weitergeleitet. Dies bedeutet, dass der Name des Handybesitzers oder andere persönliche Daten nicht auftauchen, die Position allerdings schon. Diese Daten werden beispielsweise dazu benutzt um Navigationssysteme zu verbessern und etwa Stauwarnungen präziser zu gestalten.

5. Die Alternativen zur GPS Handyortung

Die aktuell einzige Alternative zur GPS Handyortung ist die Handyortung per Funkzellen und Handymastern. Dabei wird anhand der Dreieckspeilung (dabei handelt es sich um eine besondere mathematische Berechnung) der Aufenthaltsort ermittelt. Diese Art der Handyortung heißt GSM Handyortung und sie funktioniert immer, sobald das Handy Netz hat.

Info: Diese Art der Handyortunh hängt von der Dichte der Mobilfunkmasten ab. Je dichter die Mobilfunkmasten zueinander stehen, desto genauer ist die Handyortung. Bei einer geringen Dichte ist diese Handyortung allerdings sehr ungenau. Die Abweichungen können etliche Kilometer betragen.

6. Die Legalität der Handyortung

Legal ist es sein eigenes Handy per GPS zu orten. Auch fremde Handys dürfen per GPS geortet werden, wenn der Handybesitzer einverstanden ist. Falls Apps auf die Handyortung zugreifen möchten, wird der Handybesiter per Push-Nachricht darüber informiert und erst nach der Erlaubnis werden die Apps die Handyortung durchführen.

Info

Die Polizei darf die Handyortung als einzige Institution legal auch ohne Zustimmung durchführen, wenn sie zur Lösung eines Falles beitragen kann.

Da bei der Handyortung Daten anonymisiert übertragen werden, steht es jedem Handybesitzer offen den Datenfluss zu unterbrechen, indem die GPS Funktion ausgeschaltet wird. Danach werden keinerlei Daten mehr übertragen.

 

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